Heizen ohne Gas und Öl !                                                     www.pel-lets.at    

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FAQ's - Häufig gestellte Fragen:

 

1. Was ist mit Nieder- oder Tieftemperaturkesseln?

Der Brenner steuert mit eigenem Wasserfühler eine einstellbare konstante Kesseltemperatur (empfohlen rd. 70° Grad).
Die Regelung der Aufheiz-Phasen erfolgt automatisch (1- oder 2-stuffig).

2. Wie wird die Temperatur für die Heizkörper geregelt?

Es muss ein Mischventil mit witterungsgeführter Regelung vom Kessel eingesetzt werden.

3. Läuft der Brenner ununterbrochen?

Nein, der Brenner schaltet wie ein Öl-/Gasbrenner ein und aus. Er braucht nur etwas länger zum starten und läuft 1- oder 2-stuffig mit Voll- oder Teillast, was wiederum zu einem optimalen Wirkungsgrad führt.

4. Warum hat mein Kessel nur noch 50% Heizleistung?

Bei einem z.B. 28 kW Öl-/Gaskessel reduziertt sich die Leistung auf 14-16 kW. Der Grund dafür ist: Reine Öl/Gas-Kessel sind konstruktiv anders aufgebaut als Kessel für Festbrennstoffe. Bedingt durch Gebläsebrenner werden die Abgase für hohe Wirkungsgrade oft durch enge Kesselzüge (Wärmetauscher) gepresst.
Außerdem entsteht bei Holzverbrennung eine größere Abgasmenge als bei Öl/Gas (bei gleicher kW-Leistung), die für einen guten Wirkungsgrad auf ca. 140°C abgekühlt werden sollten.
All diese Faktoren zusammen ergeben konstruktionsbedingt (z.B. für umgerüstete Ölkessel) im Pelletbetrieb eine 40-50% geringere Energie-Leistung gegenüber der Nennleistung im Ölbetrieb.

5. Warum Rücklaufanhebung?

Für störungs- und korrossionsarmen Betrieb unbedingt erforderlich ist die garantierte Temperatur von mind. 50° Grad am Kesselrücklauf. Das wird durch eine Rücklauf-anhebung oder einen Pufferspeicher gewährleistet.

6. Wie groß muss mein Lager für einen Jahresbedarf an Pellets sein?

Wenn Ihr Ölverbrauch bei ca. 4.000Liter/Jahr liegt, so liegt Ihr Pelletbedarf bei ca. 8 Tonnen (Faustformel). Das entspricht einem Raumvolumen von 12,5cbm³ (650kg/cbm³).
Es handelt sich hier um die reine Pelletmenge. Der Raum muss 1/3 größer sein wegen der Schrägen an 2 Seiten, damit die Pellets reibungslos nachrutschen können.

Für Gas gilt 1.000cbm³ Gas entsprechen etwa 2 Tonnen Pellets (Faustformel).

7. Welche Voraussetzungen muss das Lager haben?

Einbauvorschläge können Sie den Internetseiten des "Deutschen-Energie-Pellet-Verbandes e.V." entnehmen. www.depv.de

8. Welche Lager empfehlen sich?

Am optimalsten ist ein Sacksilo mit einer 3m Schnecke direkt zum Brenner.

9. Kann die Pelletzuführung auch um Ecken geführt werden?

Förderschnecken können 1,0m - 1,50m Radien überwinden und bis ca. 15m lang sein.

Mit einem Saugsystem kann man Bögen und Höhen überwinden bis ca. 20m.

Die Dosierung der Pellet-Zufuhr wird vom Brenner direkt bestimmt, indem er eine Förderschnecke (1,70m, 2,30m oder 3,0m) steuert. Dafür muss bei Beiden oben gennannten Varianten ein Zwischenlager (z.B. Minilager) vorhanden sein.

10. Wie ermittel ich den Wärmebedarf für mein Haus?

Eine Faustformel ist: ca. 80-100 Watt/m² Wohnfläche bei einem "normalem Wohnhaus" (bezogen auf die Isolierung des Wohnhauses). Sinnvoll ist es, sich eine genaue Wärmebedarfs-Berechnung durchführen zu lassen (auch in Hinblick auf Energiesparen).

11. Muß ich meinen Schornstein verändern?

Der Schornstein muß gegen Rußbrand beständig,nnd sollte auch feuchte-unempfindlich sein. Der erforderliche Querschnitt kann von uns oder von anderen Fachfirmen und Schornsteinbauern berechnet werden.

 

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